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Let's talk about: Südtirols Bibliotheken

Ein Raum voller Worte

Lesen ist das Eintauchen in eine andere Welt. Klappt man ein Buch auf, kann man nach den ersten ersten Seiten bereits in der Geschichte versinken und einige Stunden der Realität und dem Alltag entfliehen. In den Bibliotheken in Südtirol hat man die Qual der Wahl.

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Die Bibel ist die unumstrittene Nummer eins, gefolgt von chinesischen Zitaten von Mao Zedong und weiteren chinesischen Schriftstücken. Das sind die meistverkauften Bücher der Welt. Dann irgendwann auf Platz zehn komm der Bestseller der Herr der Ringe von J.R.R Tolkien.
Gute Bücher fesseln uns und zeigen eine so schillernde und bunte Welt, wie sie nie existieren könnte. Was gibt es also schöneres als dort einzutauchen? Man wird von der Handlung mitgerissen und kann sich in die Protagonisten hineinfühlen. Der Leser baut sich eine Welt mit seinen Gedanken, gibt den Figuren ein Aussehen und erweckt sie im Kopf zum Leben. Es gibt nichts, was es nicht gibt, schließlich ist die Gedankenwelt endlos. Auch Sandra Plunger aus Lana ist eine bekennende Bucherliebhaberin. Sie hat den 7. Teil von Harry Potter (wohl bemerkt über 750 Seiten) in elf Stunden gelesen. “Je spannender das Buch, desto mehr lese ich”, so die 24-Jährige.

Kein Platz für alle Bücher

Es gibt zigtausende Fantasy-, Krimi- oder Mysteryromane und Thriller, Sachbücher, Geschichtsbücher... Die Liste ist endlos. Eines haben diese Bücher gemeinsam und damit ist nicht das geschriebene Wort gemeint. Man findet sie alle in Bibliotheken. Diese Einrichtungen stellen uns allen Bücher, Zeitschriften und oftmals auch Videos und CD´s zur Verfügung.
Früher waren sie fester Bestandteil für alle Bücherfreunde. Wollte man etwas lesen, ging man in die nächste Bibliothek und stöberte oft stundenlang in allen Reihen und Regalen. Die Stille und der Geruch alter Bücher bleibt ewig in Erinnerung. Heute sind Bibliotheken leider bei manchen in Vergessenheit geraten. Dennoch sind sie nicht wegzudenken. Warum sollte man schließlich immer neue Bücher kaufen, wenn man sie ausleihen kann? Auch Sandra findet Bibliotheken gut. “Ich habe ja leider nicht Platz für all die Bücher, die ich lesen will”, bedauert sie lächelnd. Oft leihe sie sich den ersten Teil einer Trilogie aus und wenn er ihr gefällt, kaufe sie sich auch oft alle drei Teile, so Sandra. Sie lässt keine Gelegenheit aus, um in die Welt der Bücher einzutauchen. Sie liest überall. Daheim, im Bus, auf der Bushaltestelle, im Wartesaal beim Arzt oder auf dem Flughafen. “Manchmal sogar während dem Haare föhnen”, gesteht Sandra, die außerdem einen Online- Büchermarkt für das Burggrafenamt betreibt, auf welchem Nutzer gebrauchte Bücher tauschen oder verkaufen können. Ihrer Meinung nach, hat sich das Bibliothekswesen in den letzten Jahren zum Guten verändert. Vergangen die Jahre verstaubter, dunkler Bibliotheken. Laut Sandra sei alles moderner geworden und die Auswahl nach wie vor ausreichend.

Bücher haben Charakter

Schon 39 v. Chr, öffnete die erste Bibliothek in Rom ihre Pforten. Heute gibt es weltweit unzählige öffentliche Bibliotheken. Allein in Russland stehen 64.500 davon – so viel wie sonst nirgendwo auf der Welt. Die größten Bibliotheken sind laut dem PM-Magazin die Kongressbibliothek in Washington, die Russische Staatsbibliothek in Moskau und die Saltykow-Schtschedrin-Bibliothek in St. Petersburg. Welche die größte ist, konnten angeblich selbst Rekordbücher noch nicht feststellen. Kein Wunder, bei über zehn Millionen Büchern in jeder der drei Bibliotheken.
Mitte der 90er Jahre haben die guten alten Bücher Konkurrenz bekommen. Damals hat das E-Book – das elektronische Buch – den Markt erobert. Klar, es ist praktisch, dünn und leicht und es können etliche Bücher darauf heruntergeladen werden, es ist aber keineswegs mit dem Gefühl, bedruckte Blätter in der Hand zu halten, zu vergleichen. Verdrängen wird das E-Book das Buch also mit Sicherheit nicht.
Was gibt es schließlich schöneres als gemütlich irgendwo zu sitzen, mit einem guten Buch in der Hand? Immer wieder den Blick auf dem Fenster schweifen und seinen Gedanken freien lauf zu lassen und zwar mit einem richtigen Buch, einem Buch mit Charakter, in der Hand? Das findet auch Sandra. Man könne andere Welten besuchen und was das Schönste sei, in vergangene Zeiten eintauchen. “Bücher kann kann man überallhin mitnehmen und sich dadurch viel Zeit, die ansonsten verschwendet wäre, zur Freizeit machen.” Leute, die behaupten lesen sei langweilig, sind demnach wohl nur zu bequem es zu versuchen. In diesem Sinne, auf in die nächste Bibliothek und ein Stück neue Welt ausleihen.

von Petra S.


Nadia M.
Nadia M. | am 28.02.14 um 20:33
Ja, wirklich gut!
Thomas G. | am 04.03.14 um 18:27
Excelent!
Vera V.
Vera V. | am 10.03.14 um 18:36
toller artikel
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