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Let's talk about: Einkaufen

Stressfrei bis das Christkind kommt

Weihnachten ist das wohl größte Fest in unserem kleinen Alpenland. Doch für einige ist es auch mit unnötiger Hektik verbunden. Dabei werden die Weihnachtseinkäufe mit wenigen Tipps zum stressfreien Erlebnis.

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Große weiße Flocken tanzen vom Himmel und bleiben wie eine dicke Decke aus Watte auf dem Boden liegen. Aus den warmen Häusern dringt Kerzenduft, vermischt mit dem Geruch von frisch gebackenen Keksen. Auf den Tischen stehen Adventskränze, aus dem Radio ertönen Weihnachtslieder. Viele können sie schon nicht mehr hören, werden sie in den meisten Sendern bereits Anfang November rauf und runter gespielt. In den kleinen Läden und großen Modeketten im Land herrscht reges Treiben und Gedränge an den Kassen. Jedes Jahr blickt man in mehr gestresste Gesichter. Das ganze Land muss Geschenke besorgen, Weihnachtsdekoration in den Einkaufswagen packen und sich Gedanken um das Festessen machen. Schenken und beschenkt werden. Das schwirrt allen im Kopf herum, während Heiligabend immer näher rückt.

Ich wünsche mir …
Das Schenken zu Weihnachten hat eine lange Tradition, sie geht bis auf die alten Römer zurück. Durch die gegenseitigen Gaben erhofften sie sich Glück für das neue Jahr. Auch Martin Luther ist Schuld an den Geschenken zu Heilig Abend. Da er die Heiligenverehrung der katholischen Kirche ablehnte, verlegte er die Tradition, Kindern am Tag des Heiligen Nikolaus Äpfel und Nüsse zu schenken, vom 6. auf den 24. Dezember und führte das Christkind ein. Dank ihm können Kinder des ganzen Landes ihre Wunschzettelchen auf die Fensterbank oder den Balkon legen und das Christkind bringt dann die Geschenke. So einfach ist das bei den Kindern. Schwieriger wird es dann schon bei Oma, Opa oder Freunden. Manchmal weiß man nicht über was sich der Beschenkte am meisten freut. Das Grübeln über die perfekte Geschenkidee und die überfüllten Einkaufsstraßen in der Vorweihnachtszeit sind ideale Stressauslöser. Dazu kommen dann die teilweise langen Wartezeiten und schleppender Verkehr und schon ist die vorweihnachtliche Stimmung am Boden.
Damit Schenken zu Weihnachten nicht gleichermaßen Belastung bedeutet, sondern dem Beschenkten und dem Schenkenden gleichermaßen ein Lächeln ins Gesicht zaubert, sollte man einige einfache Tipps beachten.

Pfeif auf Hektik
Als erstes gilt: Lieber zu früh als zu spät. Man braucht kein kreativer Kopf zu sein um rechtzeitig das passende Geschenk für seine Liebsten zu finden. Um die große Eile an Weihnachten zu vermeiden, sollte man bereits während des Jahres aufmerksam sein. Also immer wenn jemand von der Familie oder den Freunden einen Wunsch äußert auf eine Liste setzen, so fällt schon mal ein großer Stressfaktor weg. Seine Einkaufstour sollten auch Auf-den-letzten-Drücker-Käufer auf spätestens anfangs Dezember verlegen. So kann man nicht nur Geld sparen, sondern ist sich sicher, dass man alles rechtzeitig bekommt.
Trotz guter Vorsätze ist man so gut wie immer spät dran. Dann heißt es sich die Einkaufszeiten gut auswählen. Am besten kauft es sich zu Wochenbeginn und in der Früh ein, dann hält sich meist auch der Verkehr in Grenzen.
Ist man vor dem Öffnen der Geschäfte in der Stadt, kann man sich einfach gemütlich in ein Café setzen und dann ohne großen Ansturm seine Geschenke besorgen.
Wer es noch gemütlicher angehen will, kann immer noch online kaufen. Stöbern, auswählen, Gewünschtes mit einem Klick in seinen virtuellen Warenkorb legen und liefern lassen. So geht Einkaufen ganz ohne Warterei an der Kasse. Allerdings muss man beachten, dass man früh genug bestellt. Zu Weihnachten sind alle Postämter mehr als überlastet und man will schließlich keine verspätete Bescherung.
Mit diesen Tipps sollte es gelingen stressfrei durch die Feiertage zu kommen und die passenden Geschenke rechtzeitig unter den geschmückten Baum zu legen. Das Beste: man hat mehr Zeit für sich und seine Lieben. Ein Abstecher auf den Christkindlmarkt ist auf jeden Fall drin. Also auf Hektik pfeifen und stattdessen seine beste Freundin zum Rodeln einladen, mit seinem Kumpel die Piste unsicher machen oder seiner Oma einen heißen Kakao bringen. Es gibt doch nichts Schöneres als mit Familie und Freunden gemeinsam Zeit zu verbringen.

von Petra S.


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